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08.03.10 |
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Das Wort Gottes: Der Schlüssel für unser Leben Die Zweifel an der Echtheit und Zuverlässigkeit des Wortes Gottes sind so alt wie die Menschheit selbst. 1. Mo. 3, 1-5 zeigt uns, daß dadurch der Sündenfall ausgelöst wurde. Selbst die Wurzeln der modernen bibelkritischen Theologie haben letztlich nur das Ziel, das Vertrauen zu Gottes Wort zu zerstören. 1. Die Bibel selbst bezeugt, Gottes unfehlbares Wort zu sein. "Die ganze Schrift ist gottgehaucht." 2. Tim. 3,16a. Dies scheint eine Begründung von V.15 zu sein, daß das Wort Gottes fähig ist, weise zu machen und zum Leben zu führen. "Verbalinspiration" bedeutet, daß die Schrift im Urtext wortwörtlich - ohne Fehler und Irrtümer in allen ihren Aussagen - von Gott eingegeben ist. In 1. Tim. 5,18 zitiert Paulus aus dem Alten und dem Neuen Testament (5. Mo. 25,4 u. 1. Kor. 9,9; Luk. 10,7) unter dem Hinweis "Die Schrift spricht", was gleichbedeutend ist mit "Gott spricht". Somit bedeutet "Schrift" heute die ganze Bibel. - Gott hat Menschen gebraucht, sein Wort unter der Leitung des Heiligen Geistes fehlerfrei zu schreiben: 2. Petr. 1,19-21) 2. Das Wort Gottes ist der Maßstab für unser ganzes Leben. a. Es ist "nützlich zu Lehre" und Leben: 2. Tim. 3,16,17; Ps. 19,7-11; Hebr. 4,12. Kein Mensch kann von sich aus das lehren, was für unser Leben richtig ist: Ps. 119,99,100. "In allen Bereichen, sei es die Lehre (die Unterweisung der Gläubigen in der Wahrheit Gottes), die Zurechtweisung der Sünder (vgl. 1. Tim. 5,20; 2. Tim. 4,2) , die Besserung derjenigen, die sich von Irrlehren haben blenden lassen (vgl. 2. Tim. 2,25; 2. Tim. 4,2), oder die Erziehung (paideian) in der Gerechtigkeit (die Anleitung Neubekehrter zu einer gottgefälligen Lebensführung) - überall ist das Wort Gottes" der einzige verbindliche Maßstab. die Juden in Beröa "forschten tägliche in den Schriften". Apg. 17,11 b. Es ist unsere geistliche Nahrung. 5. Mo. 8,3 vergleicht das Wort Gottes mit Brot. - Matth. 4,4 - viele Menschen sind durch das Wort Gottes getröstet worden, allein durch Bibellesen zum Glauben gekommen. Viele Menschenleben sind allein durch das Wort Gottes heil geworden (Ehen, Alkohol ...) 3. Durch den Heiligen Geist haben wir den direkten Zugang zu Gottes Wort. a. Jeder Christ ist ein Priester. D.h., er hat direkten Zugang zu Gott: 1. Petr. 2,9. Der Mittler zwischen uns und Gott sind nicht andere Menschen, sondern "der Mensch Jesus Christus": 1. Tim. 2,5. b. Die Folge ist nicht Anarchie, sondern Gottes Ordnung. Wir sollen den Ältesten, "die der Gemeinde wohl vorstehen", untertan sein: Diese haben die Aufgabe, andere Christen zu geistlicher Reife und Selbständigkeit zu führen, sie von Gott abhängig zu machen, nicht von anderen Menschen. Eph. 4,11-15; 1. Tim. 5,17; Gal. 6,6. Die Vorschriften Jahwes sind richtig, erfreuend das Herz; das Gebot Jahwes ist lauter, erleuchtend die Augen. Ps. 19,8
Diese Website wurde zuletzt aktualisiert 08.03.10 |